Infos zum Kaminofen-EinbauDer wasserführende Kaminofen mit Kochfeld von normatherm ist bereits mit allen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Zum Betrieb werden nur zwei Rohrleitungen benötigt. Diese beiden Rohrleitungen sind für den Vorlauf und den Rücklauf des erwärmten Wassers. Sie müssen vom Kaminofen zum Heizungsnetz geführt werden. Aus Gründen der Bequemlichkeit kann zusätzlich eine Leitung zu einem Abfluss geführt werden, damit man das Wasser im Kaminofen einfacher entleeren kann. Natürlich kann man das Wasser auch einfach mit einem Schlauch entleeren. Weiterhin wird ein Stromanschluss für die Umwälzpumpe benötigt. Die Umwälzpumpe kann natürlich auch an anderer Stelle im Haus eingebaut werden. Wichtig ist nur, das sie so im Heizungskreislauf integriert ist, dass der Regelthermostat am Kaminofen sie ein- und ausschalten kann und die Pumpe bei Betrieb die Wärme aus dem normatherm Kaminofen abführt. In diesem Fall kann auch ein Stromanschluss an anderer Stelle im Haus genutzt werden. Der Anschluss an den Schornstein erfolgt über ein nach oben geführtes Rauchrohr (Durchmesser 150 mm). Er ist in allen Richtungen drehbar, um Ihnen Freiheit bei der Wahl des Aufstellungsortes zu geben. Die Frischluft für die Verbrennung kann über eine separate Leitung von außen zugeführt werden, oder sie wird einfach direkt aus dem Aufstellungsraum genommen. Es können z.B. bis zu sieben Heizkörper mit Heißwasser versorgt werden und für eine komfortable Wärmespeicherung bietet sich die Verwendung eines Heißwasserspeichers an. Geeignete, bereits vorhandene Heißwasserspeicher, z.B. bei einer Solaranlage, können natürlich auch genutzt werden. Sind mehr als sieben Heizkörper mit Wärme zu versorgen, kann der normatherm Kaminofen als Zweitheizung die Grundlast der Wärmeleistung liefern und in der Übergangszeit im Herbst und Frühjahr vermutlich komplett die benötigte Wärme liefern. Falls der normatherm Kaminofen im Solobetrieb genutzt werden soll, so ist wie bei jeder Heizungsanlage auch ein Ausdehnungsgefäß in die Heizungsanlage einzubauen. Wird der Kaminofen als Zweitheizung genutzt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit schon ein Ausdehnungsgefäß vorhanden, das ausreichend ist. |
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Anforderungen vom Kaminofen an den SchornsteinDer Schornstein muss die Rauchgase vom Kaminofen aufnehmen und ins Freie führen. Der Kaminofen wird hierzu mittels eines Rauchrohres (Durchmesser 150 mm) an den Schornstein angeschlossen. Ein Schornstein mit den Abmessungen von 14 x 14 cm oder 15 cm Durchmesser erfüllt erfahrungsgemäß die technischen Anforderungen. Ein Schornstein mit größeren Abmessungen verursacht einen erhöhten Zug im Rauchgas. Zu dessen einfacher Begrenzung ist dann im Schornstein ein herkömmlicher Zugbegrenzer zu installieren. Fragen Sie Ihren Bezirksschornsteinfegermeister schon in der Planungsphase, ob der Schornstein technisch geeignet ist, oder ob sonstige technische Anforderungen beim Aufbau vom Kaminofen in Ihrem Haus zu beachten sind. Da nach dem Einbau gemäß der gesetzlichen Regelungen auf jeden Fall eine bautechnische Abnahme der Anlage erfolgen muss, ist es ratsam, schon frühzeitig den Rat des Schornsteinfegermeisters einzuholen. |
Bild: SolCourant mit Türrahmen und Aschenlade schwarz gehalten |
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